Meditation

Meditation ist mittlerweile ein ziemlich überfrachteter Begriff und es gibt eine Menge Missverständnisse dazu. Daher zur Beruhigung:

  • du musst nicht stundenlang im Lotussitz auf dem Boden sitzen!
  • Du musst nicht dein Denken abstellen!
  • Und du musst auch nicht daran glauben!

Meditation ist ein Werkzeug, ein Hilfsmittel, um dich in einen Zustand von erhöhtem Bewusstsein zu bringen. Mithilfe von beispielweise Musik, Bildern und Atemtechniken wird deine Aufmerksamkeit von aussen nach innen umgeleitet. Du kommst in die Ruhe und in Kontakt mit dir selbst.

Dein überaktives Tagesbewusstsein (monkey mind) wird heruntergefahren und das ständige Geplapper im Kopf hört auf. Du befindest dich in einem sehr angenehmen Zustand zwischen Wachen und Schlafen, dem Alphazustand (da deine Gehirnwellen im Bereich der Alphafrequenzen schwingen). Nun hast du die Möglichkeit mit deinem Unter- oder Überbewusstsein in Kontakt zu treten, was im Alltag vom Tagesbewusstsein verhindert wird.

  • Tagesbewusstsein: das ist das, was du weisst. (Denken, Wissen, Verstand)
  • Unterbewusstsein: das ist das, was du nicht bewusst wahrnimmst, was aber den Grossteil deines Lebens bestimmt – Stichwort Autopilot! (Glaubenssätze, Paradigmen, Überzeugungen, etc. sehr oft von anderen ungeprüft übernommen und meist bereits seit der Kindheit aktiv.)
  • Überbewusstsein: Seele, göttlicher Anteil, höhere Intelligenz

In der Meditation kannst du beispielsweise lernen, eine angstauslösende Situation besser zu meistern. Oder du kannst erkennen, wie du deine Impulse besser kontrollieren kannst oder wie du dich selbst beruhigen kannst. Du kannst die emotionale Ladung aus traumatischen Erlebnissen nehmen. Du kannst dich auch einfach nur entspannen. Du kannst Informationen von deiner inneren Führung bekommen, Kontakt zum inneren Kind herstellen, deine Verbindungen zu Vater/ Mutter/ Ex-/ Kind/ XY in Ruhe betrachten und gegebenenfalls heilen. Du kannst aber auch eine Vision kreieren, eine bestimmte Situation im Voraus erleben oder dein Verhältnis zu dir selbst klären. Die Möglichkeiten sind beinahe unendlich.

Wennn du erst einmal erlernt hast, wie du in einen meditativen Zustand kommst kannst du diesen praktisch jederzeit und überall herstellen. Zum Beispiel im Supermarkt beim Warten an der Kasse oder direkt vor einer wichtigen Besprechung.

Du konzentrierst dich, verlangsamst deinen Atem, kommst mit dir selber in Kontakt und von hier aus – also von deinem Zentrum, der Essenz deines Seins aus- agierst du im Aussen.

Hier findest du einen kleinen Film (1:45min) über unseren sogenannten „Monkey mind“, den ewig vor sich hinplätschernden Gedankenstrom und wie wir durch Meditation lernen können, diesem ständigen Geplapper nicht hilflos ausgeliefert zu sein (zum Beispiel wenn wir eigentlich gerne schlafen wollen!).

Englische Originalversion

Übersetzte deutsche Version

 

 

 

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